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Bistum Erfurt

Neues Buch mit Chroniken zu Orten des Eichsfeldes

Heiligenstadt

Leiter Maik Pinkert mit alten SiegelnHeiligenstadt (tdh) - Seit Ende vergangenen Jahres sind die wertvollen Urkunden und anderen schriftlichen Dokumente des Archivs des Bischöflichen Geistlichen Kommissariats Heiligenstadt wieder vollständig zugänglich. Ende November erhielt das Kommissariatsarchiv Heiligenstadt eine moderne und hochleistungsfähige Rollregalanlage, die es ermöglicht, den gesamten Bestand an Akten und Büchern in zeitgemäßer und archivtechnischen Ansprüchen voll genügender Art und Weise unterzubringen.

"Damit sind die Dokumente eines der bedeutsameren historischen Archive Mitteldeutschlands, wenn nicht sogar darüber hinaus, erstmals seit 1941 wieder für eine vollständige Benutzung zugänglich", sagt Historiker Maik Pinkert, der sich seit Mai 1998 um die Sicherung und heutigen Erfordernissen entsprechende Archivierung der Akten des Archivs kümmert. Bei den insgesamt 184 laufende Meter umfassenden Unterlagen handelt es sich vor allem um Akten des Obereichsfeldes, darunter um Urkunden und Ortsakten von A bis Z sowie um Akten zu Wallfahrten, Prozessionen, zum Schulwesen und anderen allgemeinen Fragen. Darüber hinaus finden sich zum Beispiel auch die alten Siegel des Bischöflichen Kommissarits im Archiv, die jahrelang verschwunden waren, irgendwann ins Eichsfelder Heimatmuseum in Heiligenstadt gelangten und der Kirche 1999 zurückgegeben wurden.

Zu den Unterlagen des Kommissariatsarchivs gehören auch Manuskripte, die einer der bedeutendsten Geschichts- und Heimatforscher des Eichsfeldes, der Geistliche Rat Philipp Knieb verfasst hat. Knieb, der sich selbst für das Archiv engagierte, vermachte seine Schriftstücke dem kirchlichen Fundus.

Maik Pinkert vom Bischöflichen Kommissarit und der Verein Eichsfeld-Archiv für historische Forschungen in Dortmund geben jetzt in einem ersten Band der Schriftenreihe "Quelleneditionen aus dem Archiv des Bischöflichen Geistlichen Kommissariats Heiligenstadt" die bisher unveröffentlichten oder nur teilveröffentlichten Handschriften über die Ortschaften Bernterode / W., Breitenworbis, Deuna, Vollenborn, Gernrode, Hüpstedt und Kirchworbis aus den Jahren 1896 und 1998 in einer wortgetreuen Übertragung heraus. Historiker Pinkert: "Dieser Sammelband mit den Chroniken der Kesseldörfer ist ein Muss für jeden heimatgeschichtlich Interessierten!"

Die 360 Seiten umfassende Publikation im Festeinband mit ergänzendem Orts- und Namensregister erscheint im Frühjahr. Wer das Buch bis zum 31. Januar bestellt, zahlt statt 49,80 Mark nur 39,80 Mark. Auf Wunsch kann der Erwerber seinen Namen in die Subskribentenliste des Buches eindrucken lassen.

Infos / Bestellung: Bischöfliches Kommissariat Heiligenstadt, Lindenallee 44, 37308 Heiligenstadt, Fax: (0 36 06) 52 08 59; E-Mail: propstei-hig@t-online.de

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 1 des 50. Jahrgangs (im Jahr 2000).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Sonntag, 02.01.2000

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