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Aus der Region

Über 29 Millionen Mark für die Diasporahilfe

Geschäftsbericht

Paderborn / Dresden (bw / tdh) - An Kollekten- und Beitragsspenden konnte das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken im vergangenen Jahr im Bistum Dresden-Meißen einen Betrag von über 130 000 Mark entgegennehmen, im Bistum Erfurt mehr als 104 000 Mark, im Bistum Görlitz rund 31 000 Mark und im Bistum Magdeburg knapp 74 000 Mark. Aus allen deutschen Diözesen ergaben 1997 Beiträge und die Kollekten, die am Diaspora-Sonntag, sowie bei Erstkommunion und Firmung abgehalten werden, die Summe von mehr als 13 Millionen Mark. Weitere knapp 16 Millionen Mark erhielt das Diasporahilfswerk durch Überweisungen, Vermächtnisse, Schenkungen und Zinsen sowie als bischöfliche Sonderhilfe für die Nordische Bischofskonferenz direkt. Insgesamt kamen der Diasporahilfe 29,2 Millionen Mark zugute

Diese Angaben gehen aus dem jetzt vorliegenden Geschäftsbericht für das Jahr 1997 hervor. Rund 23,3 Millionen Mark gab demnach das Werk als Hilfe zur Förderung der Seelsorge in die Diaspora weiter. In deutsche Diasporagebiete ging eine Hilfe von knapp 15,8 Millionen Mark, 52,5 Prozent davon in die Diözesen der neuen Bundesländer. Den katholischen Christen in Skandinavien wurde mit über 6,3 Millionen Mark geholfen und die katholische Kirche der baltischen Diasporaländer Estland und Lettland erhielten Unterstützung von knapp 1,2 Millionen Mark

Für die Zeitschriften "Bonifatiusblatt", "Die Sternsinger / Diaspora", "Lebendiges Zeugnis" sowie für pastorale Medien hat das Bonifatiuswerk 1997 knapp 1,5 Millionen Mark investiert. Aus dem Geschäftsbericht geht weiter hervor, daß bei kleinerem Rückgang der allgemeinen und zweckgebundenen Spenden eine leichte Zunahme bei der Kollekte zum Diaspora-Sonntag zu verzeichnen war

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 43 des 48. Jahrgangs (im Jahr 1998).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Sonntag, 25.10.1998

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