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Aus der Region

Auf die Taufe vorbereiten

Behinderte empfangen Sakramente

I. Gott hat alles gut gemacht.
Die Wirklichkeit der Schöpfung und unserer Geschöpflichkeit sowie das Frohmachende und Befreiende des Schöpfungsgedankens waren Inhalt der ersten Stunde und bildeten wie eine Urerfahrung die Grundlage aller weiteren Unterrichtstage.

II. Gott schenkt uns Jesus.
Das Geschenk des Weihnachtsfestes wird gerade von Menschen mit Behinderungen mit großer Sensibilität wahrgenommen.

III. Alle Menschen sollen sich freuen.
Die Übertragung der Seligpreisungen (Mt 5, 1-12) in erfahrbare Lebenssituationen läßt christlichen Glauben konkret werden. Hier war der Dialog mit zwei Handpuppen eine wichtige Sprachhilfe.

IV. Jesus läßt uns sehen.
Die Begegnung Jesu mit dem blinden Bettler (Mk 10, 46-52) ist die Geschichte einer ganzheitlichen Heilung. Bartimäus wird nicht nur von seinem Augenleiden befreit, er findet in der Nachfolge Jesu auch seinen Lebensweg. Die frohmachende Botschaft Jesu erschöpft sich nicht in seinen Reden, sie wird wirksam und erfahrbar.

V. Jesus bleibt bei uns.
Das Kreuz, das an den Tod Jesu erinnert, ist als Hinweis auf die Auferstehung und damit auf das gesamte Erlösungsgeschehen ebenso Zeichen der Hoffnung. Und was in den Festen Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten gefeiert wird, meint die gleiche Wirklichkeit: Der Auferstandene sendet seinen Geist und bleibt seinen Gläubigen auf diese Weise gegenwärtig und erfahrbar.

VI. Gott sorgt für uns - Zeichen des Brotes.
Brot, das äußere Zeichen der Eucharistie, verbindet deutlich erkennbar den Gedanken der Schöpfung mit der Wirklichkeit der Erlösung. Anschaulich dargestellt werden beide Aussagen im Backen, also im Betrachten und Nachvollziehen der Entstehung dieses Lebensmittels und im gemeinsamen Teilen und Essen des Brotes.

VII. Gott ruft uns in sein Haus.
Die Kirche als Haus Gottes bringt den Menschen die Gegenwart Gottes in Erinnerung. Sie ist gleichzeitig Lebensraum der Gemeinde. Sie ist der Raum, in dem über und zu Gott gesprochen wird, der Raum, in dem Menschen Glauben empfangen, ihren Glauben ausdrücken und im Glauben gestärkt werden.

VIII. Gott ruft uns beim Namen.
In dieser Unterrichtseinheit ging es ganz konkret um die Taufvorbereitung. Die Sprache der Religionen wird unterstützt durch viele Zeichen und Symbole. Im Christentum sind dies besonders die Feiern der Sakramente und die begleitenden Riten (Wasser, Salbung mit Öl, Licht der Taufkerze, weißes Kleid). Im Umgang mit behinderten Menschen wird diese "Zeichensprache" zur lebendigen Verständigungshilfe.

Die Heilpädagogin Susanne Holfeld und der Diakon Wolfgang Hubert (OSB) haben dieses Konzept für den Taufunterricht im Caritas-Behindertenheim auf der Huysburg selbst erstellt. Nähere Informationen über ihre Erfahrungen bei Bruder Wolfgang Hubert, Telefon 039425 / 2035.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 31 des 48. Jahrgangs (im Jahr 1998).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Sonntag, 02.08.1998

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