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Aus der Region

Christen aus den neuen Bundeslndern dabei

Katholikentag

Mainz (ep) - Große Gruppen aus den Diözesen der neuen Bundesländer waren in Mainz eher selten anzutreffen, wohl aber Familien, Ehepaare, kleinere Jugend- und Erwachsenengruppen, auch einzelne Gläubige, die sich allein aus ihrer Gemeinde auf den Weg gemacht hatten. Genaue Zahlen gab es nicht. Vielleicht waren es 3000 bis 3500 Teilnehmer, die aus Saalfeld und Heiligenstadt, Halle, Görlitz, Zwickau, Leipzig, Berlin und vielen anderen Orten in die Bischofsstadt am Rhein gereist waren.

"Wir sind hergekommen, um die Gemeinschaft mit vielen Christen zu erleben", brachte es Franz Weihrauch aus Stendal auf den Punkt, und fügte hinzu: "Schließlich gehören wir dazu", womit er auf das Ausstellungsmotto zur 150jährigen Geschichte der Katholikentage "Ich gehöre dazu" anspielte. Weihrauch war mit sieben weiteren Stendalern mit einem Kleinbus nach Mainz gekommen. Christen aus Artern, Frankenhausen, Greußen und Roßleben zum Beispiel hatten sich zusammengetan und waren mit ihren Seelsorgern für einen Tag nach Mainz gefahren.

Neben den "Normal"-Teilnehmern gab es auch etliche ostdeutsche Mitwirkende. Bei unterschiedlichsten Veranstaltungen gefragt war der Erfurter Bischof Joachim Wanke. Gut kam auch die Brandenburger Musikgruppe Patchwork an. Auch bei diesem Katholikentag gab es die Bistumsstände. Am Görlitzer Stand etwa waren junge Leute der Don-Bosco-Jugend präsent. Nicht mit dem erlebten Ansturm gerechnet hatte das Team des Leipziger Kreativ-Mobils um Dekanats-Jugendseelsorger Konrad Köst. 750 Jugendliche fanden sich ein, um sich Emaille-Kreuze, Spiegel aus farbigem Glas oder Kerzenleuchter aus Speckstein anzufertigen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 25 des 48. Jahrgangs (im Jahr 1998).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Sonntag, 21.06.1998

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