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Bistum Dresden-Meißen

Begegnet

Caritas ehrt Propst Hanisch

Propst Günter Hanisch

Der ehemalige Leipziger Propst Günter Hanisch (78) ist am 24. Oktober mit dem Brotteller, der höchsten Ehrung des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet worden. Prälat Hellmut Puschmann, der Caritasvorsitzende im Bistum Dresden-Meißen, überreichte ihm die Auszeichnung vor dem versammelten Caritasrat der Diözese. Damit wurde Günter Hanischs langjähriges Engagement für die Caritas gewürdigt. Besonders hervorgehoben wurde das Wirken von Propst Hanisch als erster Rektor des Seminars für den kirchlich-karitativen Dienst in Leisnig und Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), einer Ausbildungsstätte für Sozialarbeiter. Martin Patzelt, einer der ersten Absolventen dieses Seminars und heutiger Oberbürgermeister von Frankfurt /Oder hielt die Laudatio, in der er die Bedeutung der Ausbildungsstätte für Kirche und Gesellschaft in der ehemaligen DDR und in den neuen Bundesländern aufzeigte. Als Leipziger Propsteipfarrer trug Günter Hanisch die Verantwortung für das St.-Elisabeth-Krankenhaus. Propst Hanisch, der 13 Jahre lang Dompfarrer an der Dresdner Hofkirche und 14 Jahre Pfarrer an der Leipziger Propstei war, engagierte sich als Priester im Ruhestand seit 1999 im Vorstand des Diözesancaritasverbandes. Vier Jahre lang stand er dem Gremium vor und trug so in besonderer Weise die Verantwortung für die Entwicklung der Caritas. Nach wie vor ist er Mitglied des Vorstandes und bringt sich in die Gestaltung der Verbandspolitik ein. Für dieses Engagement dankte ihm Hellmut Puschmann mit den Worten: "Günter Hanisch ist geprägt von einem vorbildlichen Geist der Brüderlichkeit und des Vertrauens."
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 44 des 57. Jahrgangs (im Jahr 2007).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Freitag, 02.11.2007

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