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Bistum Dresden-Meißen

Caritas ist mehr als soziale Verantwortung

Festgottesdienst und gemeinsamer Abend zum 50. Geburtstag in St. Elisabeth

Freude: Der Geschäftsführer der Ostthüringer Caritas, Andreas Zube, feierte mit seinen Mitarbeitern. Vieles ist in den vergangenen Jahren erreicht worden.

Gera (jak) -"50 Jahre sind eine Zeit, in der ihr euch nicht schontet. Danke sage ich als Bischof für alle, denen ihr gedient habt." Mit diesen Worten dankte Bischof Joachim Reinelt in seiner Predigt zum Festgottesdienst am 1.Oktober in der Geraer St.-Elisabethkirche allen ehemaligen und noch aktiven Caritasmitarbeitern der Region. Gefeiert wurde das 50-jährige Bestehen des Caritasverbandes für Ostthüringen. Weiter erinnerte der Bischof an die heilige Elisabeth, die genau das gelebt habe, was Caritas bis heute ausmacht.

Und dass in Gera, Greiz, Altenburg und anderen Orten viel erreicht wurde, brachten sowohl Bischof Joachim Reinelt, Diözesancaritasdirektor Horst Kutschke, der Thüringer Sozialminister Frank-Michael Pietzsch und viele andere zum Ausdruck. Stellvertretend genannt wurden unter anderem der Bogenhäusertreff, der mobile Möbeldienst und das Haus Emmaus für wohnungslose Menschen.

Minister Pietzsch hob weiter die angestrebte Gemeinsamkeit von Sozialverbänden und Politik hervor, zwischen beiden sollte es keine Gegensätze geben. Zudem betonte Pietzsch, dass Caritas mehr ist als humanitäre Verantwortung. Ihr Handeln komme vielmehr aus dem ersten Gebot. Andreas Zube, der Geschäftsführer des Caritasverbandes für Ostthüringen, dankte dem Minister und gab zudem der Hoffnung Ausdruck, dass es gelingen möge, in Greiz ein Altenpflegeheim in Trägerschaft der Caritas bauen zu können, nachdem das traditionelle St.-Martinsheim im Jahr 2000 geschlossen werden musste. Vertreter des 1993 eröffneten Edith-Stein-Altenheims in Gera-Lusan dankten in ihren Worten besonders Gertrud Krzeminecki, die von 1968 bis zu ihrem Ruhestand 1997 die Geschicke der Caritas in dieser Region besonders bestimmte.

Der Festtag in Gera teilte sich in einen feierlichen Gottesdienst mit den darauf folgenden Ansprachen und einem Abend im Gemeindezentrum der Pfarrei St. Elisabeth in der Kleiststraße. Nicht vergessen beim Feiern waren übrigens die vom Hochwasser betroffenen Menschen. Johannes Böcker, Caritasdirektor des Düsseldorfer Verbandes, überreichte einen Umschlag mit 5000 Euro.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 41 des 52. Jahrgangs (im Jahr 2002).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Donnerstag, 10.10.2002

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