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Bistum Görlitz

Nur kleine Wehwehchen

Rita Hannich aus Görlitz betreute als Sanitäterin die Pilger auf dem Weltjugendtag in Köln

Rita Hannich

Sie hilft dort, wo es nötig ist, und arbeitet gern mit Menschen zusammen. Als Ärztin hat sie dazu ausreichend Gelegenheit. Rita Hannich aus Görlitz gehörte als einzige Medizinerin aus dem Bistum offiziell zum Sanitätsdienst des Malteser-Hilfsdienstes, der die Pilger beim Weltjugendtag in Köln betreute. Die Malteser waren bei dem großen Jugendtreffen rund um die Uhr im Einsatz. Rita Hannich war so zum Beispiel beim Eröffnungsgottesdienst im Kölner Rhein-Energie-Stadion zu finden oder in der Bay-Arena in Leverkusen. Insgesamt gehörten 20 Sanitäter, Rettungsassistenten oder Helfer zu ihrem Team. "Alles Ehrenamtliche", bestätigt die Kinderärztin am Görlitzer Klinikum, die für ihren Dienst in Köln eine Woche Urlaub genommen hat.

Rita Hannich kommt es nicht nur darauf an, anderen beizustehen, sie hat einfach Freude daran. Es waren oft kleine Wehwehchen, die die Helfer in Köln behandeln mussten.

"Erschöpfungserscheinungen, Insektenstiche, wunde Füße, nichts Ernstes", bestätigt Rita Hannich. "Sehr ruhig war es während der Vigilfeier am Samstagabend. Erst danach haben viele gemerkt, was ihnen fehlt."

Vom Papst haben die freiwilligen Helfer in Köln nicht viel mitbekommen, dafür aber von den Pilgern jede Menge Dank geerntet. "Wir haben schon gespürt, dass unsere Arbeit geschätzt wird." Rita Hannich ist seit 1992 bei den Maltesern in Görlitz engagiert. Ihre ersten medizinischen Schritte ist sie dort gegangen, später war sie auch bei der Berliner Love-Parade dabei, die der Verband viele Jahre betreute. Ohne Menschen wie Rita Hannich, die sich für andere uneigennützig einsetzen, wären solche Veranstaltungen wohl nicht möglich. (as)

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 35 des 55. Jahrgangs (im Jahr 2005).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Mittwoch, 31.08.2005

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