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Rückblick voller Dankbarkeit

Ostdeutsche Bischöfe würdigen verstorbenen Papst

Die "Tag des Herrn"-Herausgeber-Bischöfe haben den verstorbenen Papst Johannes Paul II. gewürdigt.

"Gerade wir Christen in jenen Ländern, die jahrzehntelang unter kommunistischer Herrschaft gelitten haben, blicken voll Dankbarkeit auf das Pontifikat Johannes Paul II. zurück", schreibt der Görlitzer Bischof Rudolf Müller. "Mit seiner klaren Absage an Diktatur und Gewalt hat Johannes Paul II. dazu beigetragen, dass der Eiserne Vorhang fiel und die Völker Europas zu einem Leben in Frieden und Freiheit aufbrechen konnten."

Der ernannte Magdeburger Bischof Gerhard Feige erinnert an die über 100 Reisen des Papstes: "Entlegene und unbedeutende Länder hat er durch seinen Besuch in den Blick der Weltöffentlichkeit gerückt und dadurch aufgewertet. Unermüdlich und vielfältig hat er sich für Dialog und Verständigung zwischen den Völkern, Kirchen und Religionen eingesetzt und manchmal selbst schwierigste Situationen entkrampfen und beleben können."

"Der Papst hat sich bemüht, mit den anderen Religionen der Welt, besonders auch dem Judentum und dem Islam, ins Gespräch zu kommen. So hat er mit seinen Möglichkeiten dazu beigetragen, eine humane Zukunft der Menschheit zu sichern", heißt es in der Würdigung des Erfurter Bischofs Joachim Wanke.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 0 des 55. Jahrgangs (im Jahr 2005).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Montag, 04.04.2005

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