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Bistum Magdeburg

Warum ich mich taufen lassen will

Zulassungsfeiern für erwachsene Taufbewerber

"In der Pubertät sind in mir Fragen aufgebrochen, wozu ich da bin, was ich mit meinem Leben anfangen soll und wie man richtig lebt", erzählt der 25-jährige gebürtige Görlitzer. Seine Eltern seien beide keine Christen. "Anfangs hatte ich viele Ängste, über meine Fragen zu sprechen", erinnert sich Müller. Mit Freunden begann er vor sechs Jahren über seine Fragen zu diskutieren. 1998 war er erstmals in einer Christmette, empfand die Liturgie als sehr fremd, aber besuchte von da an öfter Gottesdienste. "Als Glaubender fühle ich mich heute viel mehr angenommen, kann mit meinen Fragen besser leben", sagt Müller. Gerade Vater geworden, möchte er mit seiner Familie christlich leben.

"Mein Freund hat mich 1999 mit der Kirche in Kontakt gebracht", erzählt die Hallenserin. "Ich war bis dahin in meiner Familie unreligiös aufgewachsen." Mit ihrem Freund habe sie im Heiligen Jahr 2000 eine Ferienfahrt nach Rom unternommen. "Die vielen Menschen, die wegen ihres Glaubens dort waren, haben mich sehr beeindruckt. Und das Gemeinschaftsgefühl", sagt die junge Frau. Im November sei dann ihre Mutter gestorben. "Heute vertraue ich darauf, dass sie bei Gott gut aufgehoben ist", sagt Frau Kalle. Im Übrigen habe sie erfahren, dass sich nach dem Verlust der Mutter in der Studentengemeinde in Halle für sie eine neue Heimat aufgetan habe.

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"Ich bin mit dem Glauben in Berührung gekommen, als ich vor mehreren Jahren an einem Weihnachtsabend eine Christmette besucht und Geborgenheit erlebt habe. Dabei habe ich gefühlt, dass mir in meinem Leben etwas fehlte", sagt Frau Lindner. Seitdem gehe sie gern zum Gottesdienst in St. Norbert. "Indem ich zu glauben begann, habe ich Frieden und zu mir selbst gefunden", so die Hallenserin. In einer Gemeinde leben zu können, gebe ihr zudem die Möglichkeit, zu einer großen Gemeinschaft dazu zu gehören. "Außerdem möchte ich mein Kind im Glauben erziehen und taufen lassen und auch deshalb selbst getauft werden", sagt die allein erziehende Mutter.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 7 des 55. Jahrgangs (im Jahr 2005).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Sonntag, 20.02.2005

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