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Bistum Erfurt

"In einem Jahr sehen wir uns wieder..."

Neubau des Kindergartens St. Josef in Beuren soll im Herbst 2005 fertig sein

Beuren /Leinefelde (jak) -"Wir sind Kinder" schallte es laut aus dem Rohbau des neuen Kindergartens St. Josef im eichsfeldischen Beuren. Damit machten die Jüngsten der Gemeinde selbstbewusst darauf aufmerksam, dass sie die Zukunft sind. Ein Fakt, in dem sie auch von Diözesancaritasdirektor Bruno Heller bestätigt wurden, der an der Feier der Grundsteinlegung und des Richtfestes teilnahm. Heller betonte: "Der Neubau eines Kindergartens ist immer auch ein Scheck in die Zukunft." Zugleich erinnerte der Caritasdirektor auch an die "Grenzen" eines Kindergartens, der nie das Elternhaus ersetzen könne, sondern dessen Aufgabe es sei, Hilfen zur Entwicklung der Sprößlinge anzubieten

Mit dem gemeinsamen Fest ging in Beuren der langgehegte Wunsch nach einem neuen Kindergarten fast in Erfüllung. Doch bis zur endgültigen Fertigstellung dauert es noch einige Zeit. Bruno Heller deshalb: "In einem Jahr sehen wir uns wieder und feiern ein noch größeres Fest."

Vier Jahre Planung gingen dem Bau voraus

Der Grundsteinlegung und dem Richtfest ging eine vierjährige Planungsphase voraus. Als Schwierigkeit stellte sich der Untergrund dar, der den Bau nicht ausreichend getragen hätte. So war eine so genannte "schwimmende Gründung" auf einem Schotterpolster notwendig geworden. Mit dem eigentlichen Bau wurde dann am 1. September diesen Jahres begonnen.

Der neue Beuroner Kindergarten befindet sich in der Nähe der Natur und wird alle wichtigen Bereiche auf einer Ebene anbieten. Um sich auch in die ländliche Umgebung einzupassen, wurde auf ein Flachdach verzichtet und ein geneigtes Dach favorisiert. Für die Kinder ergeben sich so zusätzliche Räume im ersten Stock, die von den Gruppenräumen aus erreichbar sein werden. Zugleich können die Kinder von ihren Hochebenen in den gemeinsamen achteckigen Spielflur blicken, der sich an den Eingangsbereich anschließt.

Insgesamt wird der Neubau 625 000 Euro kosten. Die Finanzierung setzt sich aus Mitteln des Landes, der Kommune, des Arbeitsamtes und der Kirche zusammen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 45 des 54. Jahrgangs (im Jahr 2004).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Donnerstag, 04.11.2004

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