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Bistum Erfurt

Zu erfahren, dass Gott für uns da ist

Mädchen und Jungen aus allen Teilen des Bistums kamen nach Erfurt / Grüße an den Bischof

Mädchen, die ihre Grüße an Bischof Joachim Wanke auf eine große Rolle schreiben, die sich schnell füllte.

Erfurt (jak) -Lag es am Gesang des Eichsfeldkinderchores oder an der Aufmerksamkeit der Kinder? Anne Rademacher, die Referentin für Kinderseelsorge im Bistum Erfurt, und alle Helfer konnte jedenfalls aufatmen, als sich während des Gottesdienstes in der Severikirche der Himmel sichtbar aufklarte. So stand dem sich anschließenden Spielen auf der Severiwiese nichts mehr im Wege.

Am 14. und 15. Juli kamen Mädchen und Jungen aus allen Teilen des Bistums auf den Erfurter Domberg zur traditionellen Kinderwallfahrt. Sie stand in diesem Jahr unter dem Motto der Religiösen Kinderwoche (RKW) "Feeling für Gott". Die Predigt hielt Domkapitular Gerhard Stöber, der Leiter des Seelsorgeamtes. Er war als Hauptzelebrant für Bischof Joachim Wanke eingesprungen, der sich kürzlich im Uniklinikum Jena einer Herzoperation unterziehen musste.

Unter anderem wünschte Gerhard Stöber den Kindern, dass sie immer gute Freunde haben. "Mit guten Freunden ist das Leben prickelnd ...Gute Freunde sind füreinander da, die helfen sich, damit auch der Freund, die Freundin auf den Geschmack kommen, wie schön das Leben sein kann", betonte Stöber. Weiter erinnerte er die Mädchen und Jungen daran, dass sie in der diesjährigen RKW erfahren können, "dass Gott für uns da ist und er unser Freund sein will." Gott will den Menschen begleiten, "damit wir ein gutes Leben haben." "Deshalb ist es gut, mit Gott zu leben, damit wir selber durch ihn lebendig werden. Das schenkt uns besonders die Begegnung mit Jesus in der heiligen Kommunion. Aber dann gilt auch: Wir sollen durch die Begegnung mit dem Herrn genießbar werden für die anderen", betonte Gerhard Stöber. Weiter meinte er: "Jesus möchte, dass wir Geschmack am Leben haben und dass unser Leben gut wird, weil er uns liebt und uns in seiner Nähe haben möchte. Gute Freunde wollen sich immer sehen und viel miteinander unternehmen. So will Jesus als unser Freund, dass wir ihn immer in unserer Nähe haben."

Freundschaft bezeugten viele Kinder auch ihrem Bischof. Gemeinsam schrieben die Mädchen und Jungen an einem ganz langen Brief, der nach Ende des Gottesdienstes vor der Severikirche ausgerollt war und sich immer mehr mit Grüßen und dicken Wünschen füllte.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 30 des 54. Jahrgangs (im Jahr 2004).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Donnerstag, 22.07.2004

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