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Bistum Görlitz

Lübben: Caritas übernimmt "die insel"

Offene Kinder- und Jugendarbeit soll zum 1. Januar 2004 beginnen

Lübben / Cottbus (ep) -Am 28. Oktober haben Diözesan-Caritasdirektor Rudolf Hupe und der Lübbener Bürgermeister Lothar Bretterbauer einen Vertrag über die offene Kinder- und Jugendarbeit in der Spreewaldstadt unterzeichnet. Danach übernimmt der Diözesan-Caritasverband ab 1. Januar kommenden Jahres die Trägerschaft der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung "Die Insel" in Lübben.

Nachdem der Verein Kinderund Jugendfreizeitring als langjähriger Träger die Einrichtung Ende 2002 aufgegeben und sich aufgelöst hatte, suchte die Stadt einen neuen Träger. Auch der Diözesan-Caritasverband des Bistums, der die Kinder- und Jugendhilfe als einen seiner wichtigsten Schwerpunkte betrachtet (vergleiche obigen Beitrag), bewarb sich und erhielt aufgrund des besten Konzeptes den Zuschlag.

Caritas legte bestes Konzept vor

Nach Angaben des für die Kinder- und Jugendhilfe verantwortlichen Referatsleiters beim Diözesan-Caritasverband, André Schneider, sieht der Vertrag vor, dass ab neuem Jahr in der Freizeiteinrichtung Angebote für Kinder und Jugendliche wie etwa Modellbau oder Computerkurse beginnen. Zudem werde es einen offenen Cafébereich mit regelmäßigen Öffnungszeiten geben. Außerdem soll "die insel" Ausgangspunkt für stadtweit arbeitende Jugend-Streetworker werden. Das zurückliegende Jahr über war die Einrichtung geschlossen. Personell sind für die Neueröffnung neben der Leiterin drei weitere Fachkräfte sowie zwei junge Leute im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) vorgesehen. Auf dem Gelände der Einrichtung stehen auch fünf Bungalows mit einer Gesamtkapazität von 25 Plätzen zur Verfügung, die von Kindern und Jugendlichen oder Familien gemietet werden können, so Schneider. Nach Angaben des Referatsleiters wird das Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Lübben größtenteils durch den Dahme-Spreewald Kreis finanziert. Weitere Mittel kommen von der Stadt, dem Land Brandenburg und der Caritas.

Um die Arbeit der verschiedenen Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Bistum besser vernetzen und regelmäßig Erfahrungen austauschen zu können, soll nach den worten Schneiders auf Bistumsebene ein Arbeitskreis Offene Kinder- und Jugendarbeit gegründet werden. Diesem Kreis werden neben den Einrichtungen der Caritas in Hoyerswerda, Peitz und Lübben auch der Cottbuser Jugendtreff 111 der Diözesan- Jugendseelsorge und das Jugendhaus der Pfarrei Hoyerswerda angehören.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 44 des 53. Jahrgangs (im Jahr 2003).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Sonntag, 02.11.2003

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