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Aus der Region

Marcellus Klaus

Priesterkandidaten vorgestellt

Marcellus Klaus Marcellus Klaus
geboren am 8. Juli 1973
Studium: Theologie
Heimatgemeinde: St. Martin in Witterda (in der Nähe von Erfurt)
Priesterweihe: am 2. Juni in Erfurt
Primizspruch: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18, 20)

Was reizt Sie an Ihrem künftigen Priesterberuf? Die persönliche Nachfolge des Herrn und die Begleitung von Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensabschnitten.

Was gefällt Ihnen an unserer heutigen Gesellschaft besonders? Die Offenheit der Menschen für ein geeintes Europa, vor 50 Jahren war dies undenkbar.

Und was macht Ihnen Sorge? Einmal, dass der Mensch durch die Konsumgesellschaft zur Nummer degradiert wird, andermal die mangelnde Solidarität unter den Menschen.

Was gefällt Ihnen an der Kirche? Der gemeinsame Glaube, der die Menschen über ihre sozialen Schichten hinweg verbindet.

Und was finden Sie nicht gut? Dass man meist nur über die Probleme spricht und die kleinen Zeichen der Hoffnung nicht beachtet. Ein Blick über den Tellerrand täte uns allen gut.

Wer in der katholischen Kirche und ihrer Geschichte fasziniert Sie am meisten? Die Menschen, die durch ihren gelebten Glauben ihre Umwelt zum Positiven veränderten.

Welche Schwerpunkte müssen heute in der Seelsorge gesetzt werden? Dass wir Christen fähig werden zum christlichen Zeugnis durch unseren persönlichen Glauben.

Worin sehen Sie die wichtigste Aufgabe des Priesters? Im Dienst an der Einheit der Gemeinde.

Was wünschen Sie sich von Ihrer künftigen Gemeinde? Freude am christlichen Glauben und Offenheit für die benachteiligten Menschen.

Wie stellen Sie sich Ihren ersten Pfarrer vor? Als einen Seelsorger mit Herz für die Menschen, als einen guten Mitbruder, bei dem ich lernen darf.

Welches Gottesloblied singen Sie am liebsten? Wer unterm Schutz des Höchsten steht ... (Nr. 291)

Welche Lieblingsfächer hatten Sie im Studium? Kirchengeschichte, Neues Testament, Pastoral, Moral.

Welche Hobbys haben Sie? Ich lese gern, mache Sport und wandere gern.

Was essen Sie am liebsten und was gar nicht gern? Nudeln in allen Variationen, Gries- und Reisbrei erfreuen im Gegensatz nicht meinen Gaumen.

Wie haben Sie Ihren letzten Urlaub verbracht? Letzten Sommer war ich in den Bergen wandern und vor kurzem mit meinen Kollegen in Slowenien.

Welche Musik hören Sie gern? Alles, was harmonisch ist, besonders gerne aber höre ich Herbert Grönemeyer.

Ihre Lieblingsfernsehsendung? Nachrichten und ein guter Tatort.

Welche Sportart treiben Sie? Fußball, Schwimmen.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen? Dass die Menschen mehr aufeinander zugehen und Einheit unter ihnen möglich wird.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 22 des 51. Jahrgangs (im Jahr 2001).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Donnerstag, 31.05.2001

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