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Aus der Region

Renovabis: Deutlich weniger Spenden

Nur Bistum Dresden-Meißen verzeichnet Plus

Dresden / Erfurt / Görlitz / Magdeburg (tdh) - Nach der Endabrechnung aller Renovabis-Kollekten und Spenden des vergangenen Jahres liegt das Gesamtergebnis vor: Im Jahr 2000 sammelten die deutschen Katholiken insgesamt rund 23 Millionen Mark für Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken für die Menschen in Mittel- ind Osteuropa. Das sind drei Millionen weniger als im Vorjahr. Renovabis-Geschäftsführer Pater Eugen Hillengass schreibt dazu: "Wie viele kirchliche Hilfswerke mussten auch wir im letzten Jahr einen Rückgang der Kollektenzahlen verbuchen. Dass trotzdem noch dieses Ergebnis erreicht werden konnte, verdanken wir der tatkräftigen Mitarbeit in den Diözesen."

Der allgemeine Trend spiegelt sich laut Statistik des Hilfswerkes auch in den Spendeneinnahmen der Bistümer Erfurt, Görlitz und Magdeburg wieder. Bei einem Rückgang des Spendenaufkommens um 16 Prozent im Jahresvergleich hat das Bistum Erfurt die größten "Verluste" zu verzeichnen. In Görlitz gingen die Einnahmen um rund zehn Prozent zurück, in Magdeburg um zwei Prozent. Das Bistum Dresden-Meißen liegt mit einem Plus von 18 Prozent nicht nur im Vergleich der ostdeutschen Diözesen sondern auch im Bundesvergleich an erster Stelle. Umgerechnet auf die Spendenfreudigkeit pro Katholik liegen die Einnahmen der Bistümer Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz und Magdeburg in der ersten Hälfte der Liste der deutschen Diözesen.

Auch in diesem Jahr wird in allen deutschen Bistümern die Kollekte des Pfingstfestes an Renovabis weitergeleitet. Das Hilfswerk unterstützt mit den Spendengeldern zahlreiche Projekte in Mittel- und Osteuropa.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 22 des 51. Jahrgangs (im Jahr 2001).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Donnerstag, 31.05.2001

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