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Hilfsmittel zum Bibellesen

Schwierige Begriffe leicht erklärt

Einführungen: Den jeweiligen Büchern der Heiligen Schrift (zum Beispiel Buch Jesaja; Markus-Evangelium) sind in etwas umfänglicheren Ausgaben etwa der Neuen Jerusalemer Bibel Einführungen vorangestellt, die Informationen zur Entstehung, zur Zielgruppe, zur historischen Einordnung der entsprechenden Schrift bieten.

Anhang: Im Anhang oder auf den Innenseiten der Buchdeckel vieler Bibelausgaben finden sich Informationen über biblische Geschichte, Geografie, Maße, Gewichte, Personen, Festtage sowie Landkarten.

Übersetzungen: Legt man verschiedene Übersetzungen nebeneinander, so geben die Textvarianten Hilfe zur Erschließung. Denn Übersetzen bedeutet immer auch zu interpretieren. Gängige Übersetzungen sind die Einheitsübersetzung (zum Beispiel Neue Jerusalemer Bibel), die revidierte Lutherbibel, die Gute Nachricht, die Jerusalemer Bibel.

Querverweise, Fußnoten: Neben dem jeweiligen Bibeltextstehen häufig Verweise auf parallele Textstellen und Zusammenhänge. Fußnoten (beispielsweise in der Neuen Jerusalemer Bibel) geben Informationen zum besseren Verständnis.

Bibel-Atlas: Er bietet Infos über das Land Israel, biblische Ortsangaben und die biblische Geschichte, zum Beispiel Herders Großer Bibelatlas.

Bibel-Lexikon: Zur schnellen Information eignet sich zum Beispiel das Bibelbilderlexikon des Katholischen Bibelwerkes. Es gibt eine Vielfalt solcher Lexika.

Kommentar: Neben hoch wissenschaftlichen Werken, die die einzelnen Bücher der Bibel erklären, gibt es auch Kommentare, die für Laien leichter verständlich sind. Solche Kommentare sind: Die Neue Echterbibel, Neuer Stuttgarter Kommentar Altes Testament, Stuttgarter Kleiner Kommentar Neues Testament, die Reihe Geistliche Schriftlesung.

Konkordanz: Konkordanzen helfen beim Suchen einer Bibelstelle. Sie listen den gesamten Wortbestand (Wortkonkordanz) auf oder sind nach Sach-Aspekten (Sachkonkordanz) geordnet.

Synopse: Eine Synopse ordnet die parallelen Bibelstellen im Markus-, Matthäus- und Lukas- Evangelium nebeneinander, um den entstehungsgeschichtlichen Zusammenhang von Texten deutlich zu machen.

Darstellungen der biblischen Geschichte: Sie hellen die geschichtliche Situation in der Zeit zwischen dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend bis ins zweite Jahrhundert nach Christus auf, geben viele Sachinformationen, um historische Textanspielungen in der Bibel besser verstehen zu können.

Neue Medien: CD-ROMVersionen bieten zum Beispiel die Einheitsübersetzung. Oft kann man sich weitere Hilfsprogramme wie Konkordanz, Lexikon, Karten auf den PC laden. Unter www.bibelserver.de lässt sich der Gesamttext in vier Übersetzungen abrufen. tdh

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 0 des 53. Jahrgangs (im Jahr 2003).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Dienstag, 18.03.2003

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